Patenbitten mit der FF Pauluszell

22.11.2025
Verein Veranstaltung Gründungsfest
Ein unterhaltsamer Abend voller Höhepunkte läutet die heiße Phase vor den Gründungsfesten ein

Zu einem gelungenen Gründungsfest braucht es auch einen engagierten Patenverein. Diesen haben wir wieder in der Feuerwehr Pauluszell gefunden – und sie in uns.

Doch bevor wir uns gegenseitig die Zusage versicherten, stand beim Patenbitten ein buntes Programm auf dem Schirm.

Zu Beginn des Abends mussten die Kommandanten beider Wehren ihre Führungskompetenzen unter Beweis stellen. Sie schickten jeweils sechs Feuerwehrmänner durch einen Parcours – allerdings nicht alleine, sondern mit einer Festdame auf der Rettungstrage. Die Wurmshamer hatten hier die Nase vorn und wir durften unser Scheitl für das spätere Scheitlknien ein wenig abhobeln.

Die Pauluszeller Festdamen glänzten mit einer Plattlervorführung, zu der sie zuerst Unterstützung von Pauluszeller und dann Wurmshamer Feuerwehrlern in hübschen Tütus bekamen.
Die Wurmshamer Festdamen begeisterten das Publikum mit einem humorvollen und augenzwinkernden Einblick in das Einsatzgeschehen bei uns Wurmshamern. Laut Alarmierung galt es für die Damen einen Küchenbrand zu löschen, was nach allerlei Schwierigkeiten zum Schluss auch erfolgreich gelang. Damit es beim Fest besser laufe als bei diesem Einsatz hoffe man beim Fest auf Unterstützung durch einen starken Patenverein. Nach dem gelöschten Brand brannte dann nur noch die Stimmung bei einem Flashmob der Festdamen und des Festausschusses.
Die Zuschauer waren von beiden Einlagen so überwältigt, dass kein klarer Sieger ausgemacht werden konnten. So durfte an beiden Scheitl der Hobel angesetzt werden.

Wie ausgezeichnet die Unterstützung zwischen den beiden Feuerwehren bereits jetzt funktioniert, zeigte die letzte Einlage. Beim einem Wettessen der besonderen Art traten drei Wurmshamer und drei Pauluszeller Feuerwehrler gegeneinander an. Allerdings durften sie nicht selbst zum Besteck greifen, sondern wurden jeweils von einem Partner der anderen Wehr gefüttert. Knifflig wurde das Ganze, weil die Sicht zwischen Teller und Mund mit einer Plane verdeckt war – entsprechend sahen die Gefütterten danach auch aus. Den meisten Hunger hatten hier die Pauluszeller, sodass sie sich ein wertvolles Kissen fürs anschließende Scheitlknien sichern konnten. Das überließ man später aber dem Schirmherrn und Bürgermeister Manuel Schott.

Der letzte Höhepunkt des Abends waren schließlich die Verhandlungen über die gegenseitige Patenschaft. Man einigte sich schließlich auf Freibier bei den Gründungsfesten sowie freien Eintritt für die Festdamen bei den Zeltdiscos. Und als es der Pauluszeller Feuerwehr noch gelang, einen Luftballon schneller zum Platzen zu bringen als uns Wurmshamern gab es für die Pauluszeller noch einmal Freibier obenauf.

Bürgermeister und Schirmherr Manuel Schott zeigte sich nach dem Patenbitten begeistert von der Zusammenarbeit zwischen den beiden Wehren und war sich sicher, dass sich beide Vereine hervorragend gegenseitig unterstützen würden. Bei Freibier von der Schlossbrauerei Stein wurde die frisch besiegelte Patenschaft noch ausgiebig gefeiert.

Ein riesiges Dankeschön an alle, die an der Organisation beteiligt waren - auf Wurmshamer Seite besonders an Wolfgang, Christian und Günther und die Festdamen für ihre Einlage.